Aus den thermischen Bilanzierungen der im Fassadenraum anfallenden
und abzuführenden Wärmelasten, ergaben sich unter anderem die
Anforderungen an die Verglasungs- und Sonnenschutzqualität. Es
wurden Gläser mit Sonnenschutzfunktion erforderlich.
Da sich hochselektiv beschichtete Sonnenschutzverglasungen nicht
nachträglich biegen lassen und die bei Hochvakuumbedingungen
arbeitenden Beschichtungsanlagen lediglich auf planebene Scheiben
ausgelegt sind, musste für die Realisierung eine Alternative
gefunden werden. Ein im Automobilbereich verbreitetes Verfahren, bei
dem statt einer Beschichtung der Verglasung selektiv wirkende Folien
zwischen zwei Glasscheiben wie bei einem
Verbundsicherheitsglasaufbau eingebracht werden, ermöglichte die
Realisierung des Fassadensystems.
Die Veröffentlichung des Projektes erfolgt im Rahmen des von der
Ingenieurkammer Bau NRW ausgelobten Mitgliederwettbewerbes. Der
Beitrag wird von Januar bis November 2004 auf der Internetseite der
Ingenieurkammer sowie auf der DEUBAU zur Bewertung präsentiert.