Köster AG, Osnabrück
Gebäudehülle


Der Neubau eines Verwaltungsgebäudes der Köster AG in Osnabrück besteht aus einem 4-geschossigen Bürokomplex dessen einzelne Gebäudekerne durch eine Erschließungszone miteinander verbunden wurden.

Die Südausrichtung der Magistrale und der hohe Anteil transparenter Glasflächen, unter strikter Vermeidung innen- oder außenliegender Sonnenschutzanlagen, machte umfangreiche Untersuchungen zum Energieeintrag und ein ebenso einfaches wie innovatives Konzept zur Entlüftung der Verbindungsflächen notwendig. Die Auswahl der "richtigen" Verglasung und die Ausnutzung sämtlicher konstruktiver Möglichkeiten, unter Einbeziehung bauphysikalischer Abläufe sowie den Forderungen aus den einschlägigen technischen Regelwerken bzw. Arbeitsstättenrichtlinien sind Grundvoraussetzung für eine konsistente Planung.

Der Eingangsbereich wurde zurückliegend und somit witterungsgeschützt ausgebildet. Die über dem Eingang befindliche Gebäudestruktur wurde repräsentativ gerundet und mit vorpatinierten Kupferblechen bekleidet. Chemische Reaktionen zwischen ablaufendem Oberflächenwasser und den beschichteten Aluminiumoberflächen der integrierten Glasfassade sowie die Entwicklung korrosionsfreier Übergänge der unterschiedlichen Materialien waren zu untersuchen und konstruktiv zu lösen.


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